In der Oberlausitz liegt Seifhennersdorf. Dort beherbergte das moderne KiEZ Querxenland eines der Camps. Hier sind die Räumlichkeiten sehr modern ausgestattet und größtenteils barrierefrei.
Denkst du, dich kann man nicht hinters Licht führen?! Glaubst du, dass immer alles wahr ist, was du siehst?! Lebst du in einer realen Welt ohne Mythen, Magie und unglaublichen Phänomenen?! Dann bist du hier genau richtig! Entdecke die Welt aus einer anderen Perspektive. Aber sei wachsam – denn Fotos können deine Sinne täuschen. Du kannst dich entfalten – ob hinter der Kamera, davor oder als Regisseur. Entdecke deine Möglichkeiten!
Aus dieser Eingangsvorstellung entstand ein spannender Campfilm auf der Suche nach einem verschwundenen Mädchen. Dieser führte den Zuschauer durch unser Camp und den umliegenden Wald und er durchlebte dabei so manche Sinnestäuschung – zu guter letzt gab es ein Happyend!
Wir gehen zwischen Himmel und Hölle und bauen Bilder aus Naturmaterialien (LandArt). Unsere Crew arbeitet outdoor.
So angetreten experimentierten wir bei winterlichem Wetter ganz besonders mit dem Naturmaterial, welches im Überfluss vorhanden war – Schnee. Zunächst sollten kleinere Kunstwerke entstehen, doch wir wollten mehr! - Nach kräftezehrender Arbeit mit großen selfmade-Eisblöcken konnten wir am Ende in unserer Behausung aus Eis, Schnee und Tannengrün das Abschlussritual im Stile von Iglu-Bewohnern zelebrieren.
Höhe – Angst – Erfolg – Schweiß – Glück – Nacht – Grenze – Ekel – Bewegung – REIZ
… Momente, die ihr festhaltet – egal, ob mit Text, Bild oder Aktion. Wir arbeiten größtenteils outdoor.
Wir hatten uns entschieden, über unsere Grenzen zu gehen und mussten auf diesem Weg so manche sportliche, geschmackliche, finstere, … Erfahrung machen. Neben der eigenen Erfahrung, sich zu überwinden, hat es uns außerdem gezeigt, dass man in einem starken Team, welches sich gegenseitig unterstützt zu viel mehr in der Lage ist, als man sich alleine zutraut.
Für die Präsentation hielten wir alles in Bild und Ton fest, um unsere Heldentaten der Nachwelt zu erhalten.
Bildet eine Crew – nehmt ein Mic dazu!
Yeah, seid mit dabei – Yeah, rappt euch frei!
Punchlines, texten, singen, lasst eure Ärsche schwingen!
Eure Finest Selection bildet die RAP-Connection!
Bei dieser einladenden Aufforderung blieb kein Wort ungesungen und kein irgendwie klingender Körper vom Beat verschont . Am Ende stand unsere Crew auf der Bühne und konnte vor kreischenden Groupies drei selbst produzierte Raps präsentieren – einfach nur geil!
Mit Schwarzlicht und Musik wollten wir gemeinsam eine Performance auf die Beine stellen. Geschichten oder Experimente ohne Sprache – wir brachten Licht ins Dunkel. Erfahrung hatten wir nicht, nur Bock drauf!
Als Unsichtbarer überraschst du das Publikum mit magischen Effekten – das war der Plan und er ging auf – kuriose Gestalten, Hände und Füße ohne Körper, schwebende Bälle, magische Arme tauchten, wie aus dem Nichts ins Dunkel. Wir waren selbst überrascht, was wir in so kurzer Zeit auf die Bühne gestellt haben, noch dazu ohne dabei gesehen zu werden. Wenn neben einer ganzen Menge Spaß auch viel Mühe und Schweiß dahinter steckten, als das Publikum tobte wussten wir – Es hat sich gelohnt!
Die Natur hat die Möglichkeiten. Wir nutzen sie, packen es an und ziehen es durch. Am Ende gibt uns die Natur ein Dach über den Kopf.
Gesagt, getan – letztlich entschieden wir uns für den Bau eines Tipis. Das Holz für die Tipistangen stand noch mit all seinen Ästen und voll verwurzelt im Wald, so dass wir zunächst einiges über die Mühen des Holzfällerdaseins erfuhren, zumal Schnee und eisige Kälte erschwerend hinzu kamen. Neben dem Fällen der Bäume erwiesen sich der Transport aus dem Wald, das Entästen und Abschälen der Rinde als sehr arbeitsintensive Aufgaben. Derweil bemalte ein Teil des Teams die Zelthaut, einem echten Tipi würdig, mit phantasievollen Gestalten und einem wundervollen Sternenhimmel. Endgültigen Respekt vor indianischem Tun gewann uns dann der Aufbau ab, wer schon mal versucht hat, 10 Meter lange Baumstämme aufzurichten, weiß was gemeint ist. Letztlich stand das Tipi und wirkte im Schnee wunderbar – Kanadisches Flair kam auf, leider auch bezüglich der Temperaturen, so dass wir in Anbetracht aufkommender Erkältungen und mangels Bärenfellen auf eine Übernachtung verzichteten.



Der Erfahrungsbericht 2011
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Der Flyer
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Die Camps 2011 wurden erfolgreich durchgeführt!
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